Die Welt der Reptilien

Ich danke allen ganz 

herzlich für die vielen

positivem Gästebuch-

Einträge...

Es freut mich sehr das

euch meine

Homepage so gut gefällt.


Lieben Gruß Nadin 

Der Jungferngecko

Lepidodactylus lugubri

 

 

Jungferngeckos sind nachtaktive Geckos mit sehr interessanten Merkmalen und Eigenheiten.

Im Folgenden könnt ihr alles wichtige über Lepidodactylus lugubri erfahren ;-)

 


Herkunft

Jungferngeckos stammen ursprünglich den Gebieten des Marshall Ilands, ist dort im gesamte Tropen- und Südtropengürtel vertreten.

Größe und Alter

Lepidodactylus lugubris werden in der Regel 8 cm bis 10 cm groß. Sie benötigen daher auch kein sehr großes Terrarium, aber dazu später mehr... Im Durchschnitt werden die kleinen ca. 5 Jahre alt, kann aber auch abweichen ;-)

Geschlechtsunterschiede

Bei dieser Art gibt es nur zu 99,8% Weibchen. Die Fortpflanzung erfolgt parthenogenetisch

 

 

Besonderheiten

Wie schon gesagt vermehren sich die Weibchen parthenogenetisch, das heißt durch unbefruchtete Eier, also wie der Name schon sagt, über Jungfernzeugung. Aus den Eiern der Weibchen schlüpfen in der Regel wieder parthenogenetisch Weibchen. Durch ihre Haftlamellen an den Füßen können die Geckos sogar an Glasscheiben hoch laufen. Wie fast alle Geckoarten kann der Lepidodactylus lugubri seinen Schwanz bei Gefahr abwerfen, daher ist immer Vorsicht geboten. Voll süß, meiner Meinung nach, ist es das sie ihren Schwanz zum Schlafen einrollen und sie „schnalzende“ Geräusche von sich geben, wodurch sie miteinander kommunizieren können.

Der Erwerb

Ich rate dringendst von Wildfängen ab, ich denke es gibt genügend deutsche Nachzuchten auf dem Tiermarkt. Bei privaten Züchtern oder in einem Zoofachgeschäft kommt man schon gut an die Kleinen ran.

 

Das Terrarium

Die Mindestanforderungen für 2 Tiere dieser Art betragen 15x20x30 cm, meiner Meinung nach ist das sehr klein. Ich halte eine 2er Gruppe derzeit in einem 20x30x40 cm Terrarium.

Die Einrichtung des Terrariums

Um die Stabilität des Klimas zu erhalten empfehle ich immer wieder eine gute Bepflanzung einzufügen.
Als Bodengrund wird häufig Sand empfohlen, ich persönlich verwende ein Sand-Erde Gemisch. Korkäste und Korkröhren sollten als Einrichtungsgegenstände zum Kletten und Verstecken nicht fehlen.
Echte Pflanzen in dem Terrarium machen schon was her, ich empfehle es jedem der Wert auf das Aussehen legt. Klar, Plastikpflanzen lassen sich schneller reinigen und werden auch nicht angefressen, aber das muss jeder selbst entscheiden.

 

 

Das Klima

Am Tag sollten es 24°C bis 28°C schon sein, Nachts kann es auf Raumtemperatur (20°C) absinken. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 65% bis 75% liegen.

Die Beleuchtung

Die Beleuchtung bei dieser Art spielt eine untergeordnete Rolle da die Lepidodactylus lugubris nachtaktive Tiere sind. Eine Energiesparlampe oder eine Leuchtstoffröhre reicht hierfür völlig aus, jedoch kann auch eine Neonröhre für gute UVA- und UVB- Werte verwendet werden, ist aber eigentlich nicht zwingend notwendig.

Die Nahrung

Jungferngeckos fressen alles an Insekten was sie überwältigen können. Zum Beispiel kleine Grillen und Heimchen, Fliegen und Drosophila, Motten, Mehlwürmer. Die L. lugubris schlecken sogar in Menschennähe sehr gerne an süßen Früchten und an Fruchtbrei, zum Beispiel Honig, Bananenbrei, Marmelade...) Meine Tiere lieben Bananen, die ich als Brei in das Terrarium gebe. Vor dem Verfüttern sollten Sie das Obst, was sie anbieten, mit Vitamin und Mineralstoffpräparaten bestäuben.
Ebenfalls im Terrarium sollte ein kleines Schälchen mit zerstoßener Eier- oder Sepiaschale angeboten werden, ich konnte bereits beobachten wie sich die Geckos daran bedienen.
De Flüssigkeitsbedarf denken die Tiere über das Lecken an Früchten oder über das Aufnehmen von Sprühwasser.

 

 

 Die Winterruhe

In der Regal wird bei den Jungferngeckos keine Winterruhe durchgeführt. Jedoch um den Tieren einen natürlichen Jahresrhythmus bieten zu können kann man in den Wintermonaten um die Temperatur um 2°C bis 3°C absenken.

Die Zucht 

Wenn sich die Tiere wohl fühlen kann man regelmäßg mit Eiern rechnen. Die L. lugubris benötigen ja keine besonderen Anregungen um sich zu vermehren. Es genügt ja auch ein Tier um Nachwuchs zu produzieren. In Abständen von 14-70 Tagen kleben die Geckos ein Gelege mit 2 Eiern im Terrarium an. Die Eier werden am besten im Terrarium belassen. Die Inkubationsdauer hängt stark von der Temperatur im Terrarium ab. Nach ca. 60-70 Tagen schlüpfen die Jungtiere bei 24°C und einer Nachtabsenkung auf Raumtemperatur.
In der Regel werden die Jungtiere im Elterterrarium belassen. Die adulten Tiere können schon sehr gut zwischen Futtertieren und ihren Jungtieren unterscheiden. Nach 7-10 Monaten kleben dann die Jungtiere das erste mal ihr Gelege im Terrarium ab.